Herzlich Willkommen bei der Initiative Natursteine Vulkaneifel.

Wir sind ein Zusammenschluss mittelständischer Unternehmen, die in der Eifel Natursteine gewinnen und verarbeiten. Wir möchten Ihnen darstellen, welche Aufgaben wir bei der Nutzung der heimischen Ressourcen wahrnehmen, wie wir mit der Umwelt umgehen und welche Bedeutung unsere Unternehmen für den heimischen Arbeitsmarkt besitzen. Informieren Sie sich auf unseren Seiten und schreiben Sie uns, wenn Sie Fragen, Wünsche oder Anregungen haben. Natursteine sind die „Schätze“ der Vulkaneifel. Sie sind für Wirtschaft und Gesellschaft unverzichtbar.

Aktuelles

Eifellandschaft und Lavaabbau

Zwei grüne Ministerinnen, drei Naturschützer, ein Landrat, zwei Bürgermeister und ein Vertreter der Natursteinbetriebe. Das Podium bei der Veranstaltung „ Eifellandschaft oder Vulkanabbau“ am 30. Januar im Dauner Forum war nicht unbedingt neutral besetzt. Aber alle Diskutanten bemühten sich um Sachlichkeit und Ausgleich.

Natürlich mussten beim „Reizthema“ Rohstoffgewinnung in der Vulkaneifel die Meinungen auseinandergehen, aber die Veranstaltung mit knapp 500 Besuchern hat auch in vielen Fragen auf den „Boden der Tatsachen“ zurückgeführt. Sehr schnell wurde nach dem Statement der Wirtschaftsministerin Evelyn Lemke deutlich, dass sie die Eifellandschaft auch in Zukunft mit Rohstoffgewinnung sieht. Ihr Plädoyer für Eifellandschaft und Rohstoffgewinnung war deutlich. Landrat Onnertz widersprach nicht, auch für ihn gehört die Natursteinförderung zum Vulkaneifelkreis. Allerdings über das Ausmaß müsse entschieden werden. Und die 2000 Hektar an Vorrang- und Vorbehaltsflächen, wie vom Landesamt für Geologie und Bergbau vorgeschlagen, seien übertrieben. Er könne sich allerdings eine „dezente“ Erweiterung vorstellen.

Für die Initiative Natursteine Vulkaneifel machte Sprecher Jörg Scherer deutlich, dass es ohne Natursteine nicht geht, und die Unternehmen hauptsächlich den regionalen Bedarf sichern. Die Ausweisung von 2000 Hektar weiterer Gebiete für die Rohstoffgewinnung seien auch für ihn Utopie. Alle bisherigen Verfahren hätten ergeben, dass von den vorgeschlagenen Gebieten nur Bruchteile auch tatsächlich in die konkrete Planung gelangen würden. Scherer bedauerte, dass unbegründet die Ängste der Bürger geschürt würden: „Es ist einfach Quatsch zu behaupten, die Eifel würde platt gemacht.“ Er plädierte ebenfalls für einen Interessenausgleich zwischen Naturschutz und Rohstoffgewinnung und erneuerte die Bereitschaft der Natursteinbetriebe, sich an einem Dialog, sachgerechte Lösungen zu finden, zu beteiligen. Aber nun habe zunächst die Regional-Planungsgemeinschaft Trier, wie vom Gesetzgeber vorgegeben, die Aufgabe, die weitere Rohstoffgewinnung in der Vulkaneifel zu regeln. Unter den Zuhörern waren auch viele Mitarbeiter der Eifeler Natursteinbetriebe, deren Wortmeldungen bei der Diskussion mit dem Plenum allerdings nur unzureichend berücksichtigt wurden. Insgesamt war der Diskussionsabend jedoch auch für die Initiative Natursteine Vulkaneifel ein Erfolg: Es wurden Positionen geklärt und einem großen Publikum näher gebracht.

Warum kein fairer Dialog?

Jörg Scherer, Sprecher der Initiative Natursteine Vulkaneifel

Kaum waren die „Informationen aus dem Steinbruch“ der Initiative Natursteine Vulkaneifel erschienen, wurden sie von den Akteuren aus der Naturschutzszene mit den üblichen Argumenten angegriffen.

Eine Flut von Leserbriefen erschien und erscheint. Dabei wird leider keine Auseinandersetzung mit den Inhalten und Zielen der Initiative gesucht, sondern nur die bekannten Standpunkte, die durch permanentes Wiederholen nicht stichhaltiger werden, ins Feld geführt. Die Initiative der Natursteinunternehmen im Vulkaneifelkreis, die derzeit 700 Arbeitsplätze zur Verfügung stellen, bedauert, dass ihr Angebot zu einem sachlichen und fairen Dialog von den Gegnern der Rohstoffgewinnung bisher nicht wahrgenommen wird. Man spricht öffentlich von „Halbwahrheiten“, „Desinformationskampagne“. Man führt mögliche Fehlverhalten einzelner Grubenbetreiber an, die nur einen Bruchteil der Branche ausmachen und in jedem Bereich unserer Gesellschaft vorkommen. Auch bei Naturschützern gibt es schwarze Schafe. Menschen, die stark emotional beeinflusst Dinge tun, die nicht in Ordnung bzw. gesetzeswidrig sind. Trotzdem wird dies nicht ein Hauptteil unserer Argumentationskette werden, denn es führt zu nichts.

Unsere Absicht war und ist es immer noch, mit allen Beteiligten gemeinsam Lösungen zu finden, die eine ausgewogene Rohstoffsicherung in der Eifel ermöglichen. Dieser notwendige Dialog sollte jedoch nicht „via Leserbrief“ stattfinden.

Derzeit sind die Vertreter der Planungsgemeinschaft Trier gefordert, im Rahmen der Novellierung des Raumordnungsplans, die Ziele der Rohstoffsicherung in der Vulkaneifel umzusetzen. Wir bauen darauf, dass die Planungsgemeinschaft ihrer Aufgabe, heimische Rohstoffe zu sichern, gerecht werden wird.  

Jörg Scherer
Sprecher der Initiative Natursteine Vulkaneifel

Sonderführungen im Eifel-Vulkanmuseum

Das Eifelvulkanmuseum hat für Besucher an ausgewählten Tagen einen besonderen Leckerbissen auf Lager: Eine Museumsführung (ca. 30 min.) zu den „Highlights im Eifel-Vulkanmuseum“, jeweils um 16.30 Uhr - im Anschluss an die normalen Öffnungszeiten - mit dem Vulkanologen Dr. Peter Bitschene.  

An den Feiertagen finden die Sonderführungen am 26. und 31.Dezember statt. Die Führungen sind im Museumseintritt inbegriffen.
 
Anmeldungen:
EIFEL-VULKANMUSEUM
Leopoldstraße 9, 54550 Daun,
Tel.: 06592-985353
eifel-vulkanmuseum@vulkaneifel.de

Pressegespräch

Der SWR berichtete über das Pressegespräch der Initiative Natursteine und brachte ein Interview mit Thomas Blau. Der Beitrag ist hier zu sehen.

Rohstoffgewinnung sachlich diskutieren

Interview mit Thomas Blau
Die Vertreter der Initiative Natursteine Vulkaneifel plädierten in einem Pressegespräch am 7. Dezember für eine sachliche und faire Auseinandersetzung bei der anstehenden Planung und Ausweisung neuer Vorranggebiete für die Rohstoffgewinnung in der Eifel.

Jörg Scherer, Sprecher der Initiative, präsentierte mit „Informationen aus dem Steinbruch“ eine 16-seitige Broschüre, die in der nächsten Woche an alle Haushalte im Vulkaneifelkreis verteilt wird. In der Broschüre wird sowohl die Tradition der Natursteingewinnung in der Eifel, wie auch ihre heutige Bedeutung für Wirtschaft und Gesellschaft dargestellt. So verbraucht jeder Bundesbürger im Laufe seines Lebens rund 1000 Tonnen Rohstoffe, darunter 215 Tonnen Hartsteine.

Scherer: „Ohne Basalt, Lava und Kalkstein aus der Eifel funktionieren weder Wirtschaft noch Gesellschaft.“ Ob öffentlicher oder privater Sektor, auf die natürlichen Rohstoffressourcen könne nicht verzichtet werden. „Ohne deren Gewinnung gibt es weder Straßen- und Schienenbau noch Beton oder Zement“, verdeutlichte Scherer beispielhaft die vielfältigen Einsatzgebiete der heimischen Rohstoffe.

Die Pläne, weitere Flächen für die Rohstoffgewinnung in der Vulkaneifel auszuweisen und in einem neuen Raumordnungsplan, der von der Planungsgemeinschaft Trier verabschiedet wird, festzulegen, haben Naturschützer, Bürgerinitiativen und Kommunalpolitiker zum Protest veranlasst. Es gelte, die Landschaft der Vulkaneifel zu schützen. Dabei würden den Natursteinbetrieben die Rolle der „Buhmänner“ und „Landschaftszerstörer“ zugewiesen, beklagen die Sprecher der Initiative. Thomas Blau: „Das ist so nicht richtig, denn Rohstoffsicherung ist eine Gemeinschaftsaufgabe, die durch Bundes- und Landesgesetze geregelt ist. Deutschland, ohnehin arm an Rohstoffen, kann nicht darauf verzichten, die heimischen Rohstoffe auch zu nutzen“.

Dass es bei der Planung von Gewinnungsstätten zu Interessenkonflikten zwischen Wirtschaft, Ökologie und Anwohnern betroffener Gebiete kommt, sei verständlich. Diese Konflikte gelte es jedoch, in einem fairen Interessenausgleich zwischen den Beteiligten zu lösen. Einseitig nur Naturschutzbelange zu berücksichtigen sei genauso falsch, wie allein den Interessen der Natursteinindustrie und der Nachfrage der Bürger zu folgen.

Die Initiative geht daher den Weg, die Bevölkerung sachlich zu informieren, sich mit den Argumenten der Gegner auseinanderzusetzen und wo immer möglich, das Gespräch zu
suchen und für gegenseitiges Verständnis zu werben. Die Planung von Vorrang- und Vorbehaltsgebieten für die Rohstoffsicherung sei notwendig, denn ohne verlässliche Vorgaben, könnten die Betriebe auf Dauer die Nachfrage nicht mehr sichern. „Die Kritiker sollten auch bedenken, dass eine Festlegung von Gebieten für die Rohstoffsicherung weder zu einer Änderung des Bedarfs an Natursteinen führt und auch nicht bedeutet, dass es auf allen ausgewiesenen Flächen auch zu einer Gewinnung kommt“, betonte Jörg Scherer.

Mit einem eigenen Internetauftritt unter www.initiative-natursteine.de wollen die Mitglieder der Initiative auch weiterhin aktuell informieren und den Dialog mit allen Interessierten pflegen.
Pressegespräch

Stichwort: Initiative Natursteine Vulkaneifel

Die Initiative Natursteine Vulkaneifel-INV ist ein Zusammenschluss der führenden Natursteinbetriebe im Landkreis Vulkaneifel. Ihr Ziel ist es, umfassend über die Natursteingewinnung in der Eifel zu informieren und die Diskussion insgesamt zu versachlichen. Die INV-Mitglieder beschäftigen in ihren Unternehmen rund 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Alle Unternehmen sind der Nachhaltigkeit verpflichtet. So wird mit Ressourcen schonend und effizient umgegangen: Rohstoffe werden, wenn möglich, recycelt. Sprecher der Initiative sind Jörg Scherer, Scherer-Baustoffe und Thomas Blau, RPBL. Die Initiative ist Gesellschafter der „Natur- und Geopark Vulkaneifel GmbH“ und finanziert deren Aufgaben mit.

Internet: www.initiative-natursteine.de
Mailanschrift:

Kreistag lässt sich informieren

Bei der Sitzung des Kreistages am 29. August in Daun stand Roland Wernig, Chefplaner der Planungsgemeinschaft Region Trier, den Abgeordneten und Zuhörern der Sitzung Rede und Antwort. Sein Thema: Festlegung neuer Vorrang- und Vorbehaltsgebiete für die Rohstoffgewinnung in der Vulkaneifel.

Wernig gab zu erkennen, dass die Planungsgemeinschaft entschieden weniger Abbaugebiete in der Regionalplanung verankern wird, als vom Landesamt für Geologie und Bergbau LGB vorgesehen wurde. „Vieles von dem, was an Erweiterungsfläche vorgeschlagen wurde, wird sich nach Einschätzung des Vorstands der Planungsgemeinschaft nicht durchsetzen. In 25 von 37 Fällen sagen wir Nein zu einem Vorrang für Gesteinsabbau“, verdeutlichte Wenig.

Die Initiative Natursteine Vulkaneifel ist weiterhin mit LGB und Planungsgemeinschaft im Gespräch, um für die Unternehmen und ihre Mitarbeiter Zukunftssicherheit zu erhalten, denn bis ein neuer Tagebau genehmigt wird, vergehen meist viele Jahre. Nur wenn ausreichend Vorrangflächen zur Verfügung stehen, kann die Versorgung von Wirtschaft und Bevölkerung auf Dauer gewährleistet werden.

Eifelvulkanismus – was gibt´s Neues im Lichte aktueller Vulkanausbrüche?

Der Natur- und Geopark Vulkaneifel lädt am 30. September 2011, nach Ulmen zu einem öffentlichen vulkanologischen Abendvortrag ein. Der weltweit bekannte Vulkanloge Prof. Hans-Ulrich Schmincke geht in seinem Vortrag der Frage nach: Können in der Eifel noch einmal Vulkane ausbrechen?

Der jüngste Vulkan Deutschlands, das Ulmener Maar, ist gerade mal 11.000 Jahre alt. Auch der Laacher See-Vulkan brach erst vor 12.900 Jahren aus – geologisch gesehen vor wenigen Sekunden. Der Vortrag gibt Einblicke in die aktuelle Forschung und zeigt mögliche zukünftige Ereignisse auf. Professor Schmincke spricht um 19.00 Uhr im Sitzungssaal der Verbandsgemeindeverwaltung Ulmen, Marktplatz 1, 56766 Ulmen.

Informationen:
Natur- und Geopark Vulkaneifel
Mainzer Str. 25
54550 Daun
Dr. Andreas Schüller.

Basalt und Bims – Tuff und Tephra: Vulkanische Gesteine der Eifel

Auf Grund ihrer verschiedenartigen vulkanischen Erscheinungsformen bietet die Eifel eine Fülle von vulkanischen Gesteinen.

In diesem Seminar beschäftigt man sich speziell mit Eruptivgesteinen und pyroklastischen Gesteinen und erfährt, bei welchen vulkanischen Vorgängen sie entstanden sind. Die Zusammensetzung und der Gasgehalt eines Magmas oder der Kontakt mit Wasser haben einen entscheidenden Einfluss auf die Ausbildung vulkanischer Förderprodukte. Anhand von umfangreichem Übungsmaterial lernen die Teilnehmer verschiedene vulkanische Gesteine kennen und erfahren Interessantes über ihre mineralogische Zusammensetzung, Benennung und Entstehungsgeschichte.

Das Seminar findet am Wochenende, 24./ 25. September 2011 im Tagungsraum des Eifel-Vulkanmuseums in Daun statt. Die Teilnehmergebühr beträgt 135 Euro und beinhaltet die Seminarleitung durch Dipl.-Mineraloge Dr. Volker Reppke, ausführliche Seminarunterlagen, Bereitstellung von Bestimmungs- und Übungsmaterial, Besichtigung des Eifel-Vulkanmuseums.

Anmeldung und Auskunft:
Eifel-Vulkanmuseum Daun
Leopoldstr. 9, 54552 Daun
Tel.: 06592 / 985353
Email:

Tag des Geotops

Jedes Jahr am dritten Sonntag im September begehen die deutschen Erdforscher den „Tag des Geotops“ und jedes Jahr wählen sie auch ein „Gestein des Jahres“, dieses Jahr ist es der „Tuff“.

Nun ist die Vulkaneifel voll von Geotopen und ein in der Eifel häufiges vulkanisches Gestein ist der Tuff! Da liegt es nahe, am „Tag des Geotops 2011“ den Geotop „Kirchberg in Steffeln“ und den „Stein des Jahres 2011 – Tuff“ vorzustellen, denn just am Kirchberg mitten in Steffeln steht der berühmte „Palagonit-Tuff“ der Vulkaneifel in bester Qualität an. Um dieses seltsame Gestein, wie es entstand und was mit ihm alles angestellt wurde, dreht sich die geführte Geoexkursion „Tuff – Gestein des Jahres 2011“ zum Kirchberg nach Steffeln, am 18.September um 11.00 Uhr, anlässlich des „Tag des Geotops“, mit anschließender Eröffnung der Sonderausstellung „Tuff – Gestein des Jahres 2011“ im Eifel-Vulkanmuseum Daun.

Anmeldungen:
EIFEL-VULKANMUSEUM
Leopoldstraße 9,
54550 Daun
Tel.: 06592-985353,
Fax: 06592-985355

www.eifel-vulkanmuseum.de
Info

Broschüre bestellen

Hier geht es zur kostenlosen
Online-Bestellung.
Oder direkt als PDF herunterladen.