Herzlich Willkommen bei der Initiative Natursteine Vulkaneifel.
Wir sind ein Zusammenschluss mittelständischer Unternehmen, die in der Eifel Natursteine gewinnen und verarbeiten. Wir möchten Ihnen darstellen, welche Aufgaben wir bei der Nutzung der heimischen Ressourcen wahrnehmen, wie wir mit der Umwelt umgehen und welche Bedeutung unsere Unternehmen für den heimischen Arbeitsmarkt besitzen. Informieren Sie sich auf unseren Seiten und schreiben Sie uns, wenn Sie Fragen, Wünsche oder Anregungen haben. Natursteine sind die „Schätze“ der Vulkaneifel. Sie sind für Wirtschaft und Gesellschaft unverzichtbar.Aktuelles
Masterplan Natur- und Geopark Vulkaneifel
Mit einer öffentlichen Auftaktveranstaltung in Dreis-Brück startete der regionale Erarbeitungsprozess des Masterplans für den Natur- und Geopark Vulkaneifel. Der Masterplan soll die Strategie für die weitere Entwicklung des Natur- und Geoparks Vulkaneifel darstellen, die mit konkreten Umsetzungsschritten und Maßnahmen unterlegt ist. Die Erarbeitung des Masterplans wird als LEADER-Projekt durch die EU und das Land Rheinland-Pfalz gefördert.
Rund 80 Teilnehmer waren nach Dreis-Brück gekommen, um sich an der öffentlichen Auftaktveranstaltung zur Erarbeitung des Masterplans. Dazu bekamen die Akteure aus den unterschiedlichsten Bereichen wie Kommunalpolitik, Naturschutz, regionalen Unternehmen bis hin zu Touristikern im Verlaufe der Veranstaltung auch ausreichend Gelegenheit. Zunächst stellte der Naturpark-Geschäftsführer Dr. Andreas Schüller den Natur- und Geopark Vulkaneifel und die bisherige Arbeit vor.
Die mit der Erarbeitung des Masterplans beauftragte Arbeits-gemeinschaft aus dem IfR Institut für Regionalmanagement und PROJECT M führte in die Aufgabenstellung ein. Die naturräumlich und geologisch besondere Ausstattung des Natur- und Geoparks mit den Maaren, Mooren, Magerrasen, die besondere Kulturlandschaft der Vulkaneifel mit ihrer regionalen Identität sind die Potenziale, die für die weitere Entwicklung der Region zu nutzen sind. In drei Arbeitsgruppen – 1, Naturschutz, Landschaftspflege und Biodiversität, 2, Natur- und Geotourismus sowie 3, nachhaltige Regionalentwicklung – wurde eine erste Sammlung der Herausforderungen und Chancen, die in den Handlungsfeldern liegen, vorgenommen.
Die Entwicklung regionaler Wertschöpfungsketten, der Ausbau und die konsequente Vermarktung des Natur- und Geotourismus, oder Umweltbildung, um den Wert der Natur und der Landschaft wahrnehmen zu können, waren nur einige Themen, die andiskutiert wurden und nun weitergeführt werden.Der Erarbeitungsprozess sieht eine Leitbildkonferenz mit ausgewählten Akteuren im Juni vor. In Arbeitsgruppen, an denen sich alle Interessenten Akteure beteiligen können, wird über den Sommer weitergearbeitet. Der Masterplan soll bis Ende Oktober 2012 fertig gestellt sein.
Neue Forschungsergebnisse zum Eifelvulkanismus
Der Natur- und Geopark Vulkaneifel lädt am Freitag, 18. Mai 2012 nach Niederehe zu einem öffentlichen vulkanologischen Abendvortrag ein.
Der weltweit renomierte Vulkanologe Prof. Hans-Ulrich Schmincke stellt in seinem Vortrag neue Forschungsergebnisse und aktuelle Vulkaneruptionen vor und zeigt mögliche zukünftige Ereignisse auf.
Der jüngste Vulkan Deutschlands, das Ulmener Maar, ist gerade mal 11.000 Jahre alt. Auch der Laacher See-Vulkan brach erst vor 12.900 Jahren aus – geologisch gesehen vor wenigen Sekunden.
Der Vortrag beleuchtet auch die Frage: Können in der Eifel noch einmal Vulkane ausbrechen? Der Vortrag findet um 19.00 Uhr im Landgasthaus Schröder, Kerpener Straße 7, 54579 Niederehe, statt.
Weitere Informationen:
Natur- und Geopark Vulkaneifel,
Mainzer Str. 25, 54550 Daun
Ansprechpartner: Dr. Andreas Schüller
Telefon: 06592/933-202
IHK-Jahresthema: Energie und Rohstoffe für Morgen
Im Rahmen des diesjährigen Themas richten die Industrie- und Handelskammern bundesweit den Blick auf die Rohstoffsicherung. In einer IHK-Umfrage betonten die Unternehmen, dass eine gesicherte Rohstoffversorgung eine der wichtigsten Voraussetzungen für die weitere wirtschaftliche Entwicklung sei.
„Rohstoffsicherung – die heimischen Rohstoffe und Lagerstätten“ ist daher auch eine Veranstaltung des mittelhessischen IHK-Verbundes sowie der Koblenzer IHK benannt, zu der die Kammern für den 14. März um 15.00 Uhr in die IHK Limburg einladen. Von der Rohstoffsicherung aus Sicht der geologischen Fachbehörden bis hin zur Rohstoffsicherung und Gewinnung aus unternehmerischer Sicht reicht das Spektrum der Referate. Auch die Konflikte der Rohstoffgewinnung mit dem Naturschutz kommen zur Sprache.
Weitere Informationen bei der IHK Koblenz, Andreas Hermann, Tel. 0261 106286
Eifellandschaft und Lavaabbau
Zwei grüne Ministerinnen, drei Naturschützer, ein Landrat, zwei Bürgermeister und ein Vertreter der Natursteinbetriebe. Das Podium bei der Veranstaltung „ Eifellandschaft oder Vulkanabbau“ am 30. Januar im Dauner Forum war nicht unbedingt neutral besetzt. Aber alle Diskutanten bemühten sich um Sachlichkeit und Ausgleich.
Natürlich mussten beim „Reizthema“ Rohstoffgewinnung in der Vulkaneifel die Meinungen auseinandergehen, aber die Veranstaltung mit knapp 500 Besuchern hat auch in vielen Fragen auf den „Boden der Tatsachen“ zurückgeführt. Sehr schnell wurde nach dem Statement der Wirtschaftsministerin Evelyn Lemke deutlich, dass sie die Eifellandschaft auch in Zukunft mit Rohstoffgewinnung sieht. Ihr Plädoyer für Eifellandschaft und Rohstoffgewinnung war deutlich. Landrat Onnertz widersprach nicht, auch für ihn gehört die Natursteinförderung zum Vulkaneifelkreis. Allerdings über das Ausmaß müsse entschieden werden. Und die 2000 Hektar an Vorrang- und Vorbehaltsflächen, wie vom Landesamt für Geologie und Bergbau vorgeschlagen, seien übertrieben. Er könne sich allerdings eine „dezente“ Erweiterung vorstellen.
Für die Initiative Natursteine Vulkaneifel machte Sprecher Jörg Scherer deutlich, dass es ohne Natursteine nicht geht, und die Unternehmen hauptsächlich den regionalen Bedarf sichern. Die Ausweisung von 2000 Hektar weiterer Gebiete für die Rohstoffgewinnung seien auch für ihn Utopie. Alle bisherigen Verfahren hätten ergeben, dass von den vorgeschlagenen Gebieten nur Bruchteile auch tatsächlich in die konkrete Planung gelangen würden. Scherer bedauerte, dass unbegründet die Ängste der Bürger geschürt würden: „Es ist einfach Quatsch zu behaupten, die Eifel würde platt gemacht.“ Er plädierte ebenfalls für einen Interessenausgleich zwischen Naturschutz und Rohstoffgewinnung und erneuerte die Bereitschaft der Natursteinbetriebe, sich an einem Dialog, sachgerechte Lösungen zu finden, zu beteiligen. Aber nun habe zunächst die Regional-Planungsgemeinschaft Trier, wie vom Gesetzgeber vorgegeben, die Aufgabe, die weitere Rohstoffgewinnung in der Vulkaneifel zu regeln. Unter den Zuhörern waren auch viele Mitarbeiter der Eifeler Natursteinbetriebe, deren Wortmeldungen bei der Diskussion mit dem Plenum allerdings nur unzureichend berücksichtigt wurden. Insgesamt war der Diskussionsabend jedoch auch für die Initiative Natursteine Vulkaneifel ein Erfolg: Es wurden Positionen geklärt und einem großen Publikum näher gebracht.
Warum kein fairer Dialog?
Kaum waren die „Informationen aus dem Steinbruch“ der Initiative Natursteine Vulkaneifel erschienen, wurden sie von den Akteuren aus der Naturschutzszene mit den üblichen Argumenten angegriffen.
Eine Flut von Leserbriefen erschien und erscheint. Dabei wird leider keine Auseinandersetzung mit den Inhalten und Zielen der Initiative gesucht, sondern nur die bekannten Standpunkte, die durch permanentes Wiederholen nicht stichhaltiger werden, ins Feld geführt. Die Initiative der Natursteinunternehmen im Vulkaneifelkreis, die derzeit 700 Arbeitsplätze zur Verfügung stellen, bedauert, dass ihr Angebot zu einem sachlichen und fairen Dialog von den Gegnern der Rohstoffgewinnung bisher nicht wahrgenommen wird. Man spricht öffentlich von „Halbwahrheiten“, „Desinformationskampagne“. Man führt mögliche Fehlverhalten einzelner Grubenbetreiber an, die nur einen Bruchteil der Branche ausmachen und in jedem Bereich unserer Gesellschaft vorkommen. Auch bei Naturschützern gibt es schwarze Schafe. Menschen, die stark emotional beeinflusst Dinge tun, die nicht in Ordnung bzw. gesetzeswidrig sind. Trotzdem wird dies nicht ein Hauptteil unserer Argumentationskette werden, denn es führt zu nichts.
Unsere Absicht war und ist es immer noch, mit allen Beteiligten gemeinsam Lösungen zu finden, die eine ausgewogene Rohstoffsicherung in der Eifel ermöglichen. Dieser notwendige Dialog sollte jedoch nicht „via Leserbrief“ stattfinden.
Derzeit sind die Vertreter der Planungsgemeinschaft Trier gefordert, im Rahmen der Novellierung des Raumordnungsplans, die Ziele der Rohstoffsicherung in der Vulkaneifel umzusetzen. Wir bauen darauf, dass die Planungsgemeinschaft ihrer Aufgabe, heimische Rohstoffe zu sichern, gerecht werden wird.
Jörg Scherer
Sprecher der Initiative Natursteine Vulkaneifel
Sonderführungen im Eifel-Vulkanmuseum
Das Eifelvulkanmuseum hat für Besucher an ausgewählten Tagen einen besonderen Leckerbissen auf Lager: Eine Museumsführung (ca. 30 min.) zu den „Highlights im Eifel-Vulkanmuseum“, jeweils um 16.30 Uhr - im Anschluss an die normalen Öffnungszeiten - mit dem Vulkanologen Dr. Peter Bitschene.
Pressegespräch
Der SWR berichtete über das Pressegespräch der Initiative Natursteine und brachte ein Interview mit Thomas Blau. Der Beitrag ist hier zu sehen.
Rohstoffgewinnung sachlich diskutieren
Jörg Scherer, Sprecher der Initiative, präsentierte mit „Informationen aus dem Steinbruch“ eine 16-seitige Broschüre, die in der nächsten Woche an alle Haushalte im Vulkaneifelkreis verteilt wird. In der Broschüre wird sowohl die Tradition der Natursteingewinnung in der Eifel, wie auch ihre heutige Bedeutung für Wirtschaft und Gesellschaft dargestellt. So verbraucht jeder Bundesbürger im Laufe seines Lebens rund 1000 Tonnen Rohstoffe, darunter 215 Tonnen Hartsteine.
Scherer: „Ohne Basalt, Lava und Kalkstein aus der Eifel funktionieren weder Wirtschaft noch Gesellschaft.“ Ob öffentlicher oder privater Sektor, auf die natürlichen Rohstoffressourcen könne nicht verzichtet werden. „Ohne deren Gewinnung gibt es weder Straßen- und Schienenbau noch Beton oder Zement“, verdeutlichte Scherer beispielhaft die vielfältigen Einsatzgebiete der heimischen Rohstoffe.
Die Pläne, weitere Flächen für die Rohstoffgewinnung in der Vulkaneifel auszuweisen und in einem neuen Raumordnungsplan, der von der Planungsgemeinschaft Trier verabschiedet wird, festzulegen, haben Naturschützer, Bürgerinitiativen und Kommunalpolitiker zum Protest veranlasst. Es gelte, die Landschaft der Vulkaneifel zu schützen. Dabei würden den Natursteinbetrieben die Rolle der „Buhmänner“ und „Landschaftszerstörer“ zugewiesen, beklagen die Sprecher der Initiative. Thomas Blau: „Das ist so nicht richtig, denn Rohstoffsicherung ist eine Gemeinschaftsaufgabe, die durch Bundes- und Landesgesetze geregelt ist. Deutschland, ohnehin arm an Rohstoffen, kann nicht darauf verzichten, die heimischen Rohstoffe auch zu nutzen“.
Dass es bei der Planung von Gewinnungsstätten zu Interessenkonflikten zwischen Wirtschaft, Ökologie und Anwohnern betroffener Gebiete kommt, sei verständlich. Diese Konflikte gelte es jedoch, in einem fairen Interessenausgleich zwischen den Beteiligten zu lösen. Einseitig nur Naturschutzbelange zu berücksichtigen sei genauso falsch, wie allein den Interessen der Natursteinindustrie und der Nachfrage der Bürger zu folgen.
Die Initiative geht daher den Weg, die Bevölkerung sachlich zu informieren, sich mit den Argumenten der Gegner auseinanderzusetzen und wo immer möglich, das Gespräch zu
suchen und für gegenseitiges Verständnis zu werben. Die Planung von Vorrang- und Vorbehaltsgebieten für die Rohstoffsicherung sei notwendig, denn ohne verlässliche Vorgaben, könnten die Betriebe auf Dauer die Nachfrage nicht mehr sichern. „Die Kritiker sollten auch bedenken, dass eine Festlegung von Gebieten für die Rohstoffsicherung weder zu einer Änderung des Bedarfs an Natursteinen führt und auch nicht bedeutet, dass es auf allen ausgewiesenen Flächen auch zu einer Gewinnung kommt“, betonte Jörg Scherer.
Mit einem eigenen Internetauftritt unter www.initiative-natursteine.de wollen die Mitglieder der Initiative auch weiterhin aktuell informieren und den Dialog mit allen Interessierten pflegen.
Stichwort: Initiative Natursteine Vulkaneifel
Internet: www.initiative-natursteine.de
Mailanschrift:
Kreistag lässt sich informieren
Wernig gab zu erkennen, dass die Planungsgemeinschaft entschieden weniger Abbaugebiete in der Regionalplanung verankern wird, als vom Landesamt für Geologie und Bergbau LGB vorgesehen wurde. „Vieles von dem, was an Erweiterungsfläche vorgeschlagen wurde, wird sich nach Einschätzung des Vorstands der Planungsgemeinschaft nicht durchsetzen. In 25 von 37 Fällen sagen wir Nein zu einem Vorrang für Gesteinsabbau“, verdeutlichte Wenig.
Die Initiative Natursteine Vulkaneifel ist weiterhin mit LGB und Planungsgemeinschaft im Gespräch, um für die Unternehmen und ihre Mitarbeiter Zukunftssicherheit zu erhalten, denn bis ein neuer Tagebau genehmigt wird, vergehen meist viele Jahre. Nur wenn ausreichend Vorrangflächen zur Verfügung stehen, kann die Versorgung von Wirtschaft und Bevölkerung auf Dauer gewährleistet werden.
Eifelvulkanismus – was gibt´s Neues im Lichte aktueller Vulkanausbrüche?
Der jüngste Vulkan Deutschlands, das Ulmener Maar, ist gerade mal 11.000 Jahre alt. Auch der Laacher See-Vulkan brach erst vor 12.900 Jahren aus – geologisch gesehen vor wenigen Sekunden. Der Vortrag gibt Einblicke in die aktuelle Forschung und zeigt mögliche zukünftige Ereignisse auf. Professor Schmincke spricht um 19.00 Uhr im Sitzungssaal der Verbandsgemeindeverwaltung Ulmen, Marktplatz 1, 56766 Ulmen.
Informationen:
Natur- und Geopark Vulkaneifel
Mainzer Str. 25
54550 Daun
Dr. Andreas Schüller.
Basalt und Bims – Tuff und Tephra: Vulkanische Gesteine der Eifel
In diesem Seminar beschäftigt man sich speziell mit Eruptivgesteinen und pyroklastischen Gesteinen und erfährt, bei welchen vulkanischen Vorgängen sie entstanden sind. Die Zusammensetzung und der Gasgehalt eines Magmas oder der Kontakt mit Wasser haben einen entscheidenden Einfluss auf die Ausbildung vulkanischer Förderprodukte. Anhand von umfangreichem Übungsmaterial lernen die Teilnehmer verschiedene vulkanische Gesteine kennen und erfahren Interessantes über ihre mineralogische Zusammensetzung, Benennung und Entstehungsgeschichte.
Das Seminar findet am Wochenende, 24./ 25. September 2011 im Tagungsraum des Eifel-Vulkanmuseums in Daun statt. Die Teilnehmergebühr beträgt 135 Euro und beinhaltet die Seminarleitung durch Dipl.-Mineraloge Dr. Volker Reppke, ausführliche Seminarunterlagen, Bereitstellung von Bestimmungs- und Übungsmaterial, Besichtigung des Eifel-Vulkanmuseums.
Anmeldung und Auskunft:
Eifel-Vulkanmuseum Daun
Leopoldstr. 9, 54552 Daun
Tel.: 06592 / 985353
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